Presse
Stimmen aus der Presse
Drei Berichte über den Weg vom Grundstückskauf am Schacht Grillo bis zum fertigen Atelier- und Ausstellungsbau im Technologiepark Kamen.
Hellweger Anzeiger · Simone Manz
Designen und Wohnen im Technopark
Metallbildner Christian Chytralla siedelt sich am Schacht Grillo an
Kamen. Im Gewerbegebiet Technopark im Schatten des Förderturms will der Metallkünstler Christian Chytralla künftig seine Objekte fertigen, ausstellen und dort sogar wohnen. Der Designer, bekannt für die Kunst-Tetraeder auf dem Kreisel an der Robert-Koch-/Germaniastraße, hat ein Grundstück an der Konrad-Zuse-Straße gekauft und will dort eine große Halle bauen.
Damit wird im Technologiepark ein weiterer Baustein im Ansiedlungsprozess gesetzt. Auch das Unternehmen Bäderschmiede am Förderturm realisiert dort gerade ein Bauvorhaben, das Mitte 2016 fertig sein soll.
»Der Standort ist optimal, weil ich hier ganz in der Nähe wohne und auch ausstelle.«
Bis Chytralla seine Ausstellungs-, Werks- und Schlafstätte bezogen haben kann, wird es noch einige Monate dauern. Im November 2012 besiegelte er den Grundstückskauf. Tiefbauer haben Boden für Chytrallas Neubau bereits ausgehoben und geschottert. Derzeit laufen die Kanalbauarbeiten, und in der kommenden Woche soll das Fundament errichtet werden.
Der Neubau, den Stahl und Glas prägen werden, soll mehr Raum für die Fertigung seiner Metallkunstwerke bieten sowie mehr Platz für die Ausstellung. Christian Chytralla hofft, im Herbst in den Technopark ziehen zu können. Das Grundstück sei eines der letzten gewesen, wo betriebsbedingtes Wohnen noch möglich sei, sagt der Metallkünstler.
Chytralla fühlt sich in Kamen wohl. Derzeit lebt er in Methler und stellt seine Kunstwerke in Bergkamen-Weddinghofen aus. Zum Zechengebiet rund um den Schacht Grillo 1 hat Chytralla eine besondere Beziehung. Er fühlt sich den Fördertürmen in der Region verbunden. „Dass die Zechen neu aufgeforstet werden, finde ich gut“, sagt er. Von seiner Wohnung aus kann er bald das einstige Fördergerüst der Zeche Monopol sehen. Der Künstler liebt die Kombination aus Alt und Neu. So lassen sich zwischen der groben Zechenkultur und Chytrallas Design durchaus Parallelen erkennen.
Noch fertigt Chytralla seine Objekte allein. Doch wenn der Neubau in diesem Jahr fertig ist, will sich der Metallbildner Gedanken darüber machen, sich nicht nur flächenmäßig, sondern auch personell zu vergrößern. „Noch bin ich allein, doch ich möchte irgendwann auch ausbilden und Mitarbeiter einstellen“, sagt Chytralla. Nach einem Entwurf von Rathaus-Mitarbeiterin Sadie Bentler fertigte er 2011/12 das Tetraeder-Kunstwerk für den Kreisel in Methler.
WR · Freitag, 4. Januar 2013 · Carmen Radeck
Mehr Platz für Kunst aus Edelstahl
Designer Christian Chytralla baut seine Atelier-Werkstatt „steelvoll“ am Technopark
Kamen. Zwischen Bagger und ein paar Sandhaufen stehen Edelstahl-Designer Christian Chytralla und seine Freundin Elena Wübker auf ihrem neuen Grundstück am Technopark in der Konrad-Zuse-Straße. „Eigentlich kann man das hier schon als Baustelle bezeichnen“, sagt Christian Chytralla. Der Bau seiner Atelier-Werkstatt „steelvoll“ geht zwar erst in den nächsten Tagen los, die Erdarbeiten auf dem seit Jahren ungenutzten Grundstück sind bereits abgeschlossen.
Arbeiten und Wohnen: „Es war das vorletzte Grundstück auf diesem Gelände, auf dem man arbeiten und wohnen kann“, sagt Chytralla. Eine wichtige Kombination für den Designer und seine Familie. „Sonst sehen wir uns ja gar nicht“, sagt Freundin Elena Wübker lachend. „Außerdem habe ich genug Zeit auf der Autobahn verbracht“, meint Chytralla. Seine Kunstobjekte aus Edelstahl hat der gelernte Metallbildner bisher nämlich neben seinem Hauptberuf als Zeitsoldat gefertigt. Dieser Dienst endet für den 33-Jährigen im August. Und sein Gewerbe als Kunsthandwerker weiter auszubauen, hatte Chytralla schon immer vor.
Um größere Skulpturen anzufertigen, reiche sein Atelier in Bergkamen-Weddinghofen nicht aus. Die Größe des Tetraeders, den Chytralla im vergangenen Jahr für den Kreisverkehr in Methler anfertigte, sei schon das Maximum gewesen, was in der Bergkamener Werkstatt möglich war. „Ich brauche einfach viel mehr Platz“, meint der Designer. So wird seine neue Werkshalle in Kamen auch dreimal so groß sein wie sein bisheriges Atelier. Für den vorderen Teil des Gebäudes ist ein größerer Ausstellungsbereich geplant. Hier können Besucher durch eine große Fensterfront in Form des Firmenlogos schon von außen Chytrallas Skulpturen und Designobjekte betrachten.
Nicht nur dort, auch das kleine Nachbargrundstück möchte der Metallbildner als Ausstellungs- und Gestaltungsfläche nutzen. „Hier kommen ja auch viele Radfahrer und Spaziergänger vorbei“, sagt Freundin Elena Wübker. Für sie sollen Werkstatt samt Ausstellungsbereichen eine Art Sehenswürdigkeit auf dem Gelände werden, wünscht sich das Paar.
Im Oktober will Christian Chytralla seine neue Werkstatt beziehen. Wie schon in Bergkamen macht er zunächst als Ein-Mann-Betrieb weiter, kann sich aber vorstellen, später auch einen Auszubildenden einzustellen. Am wichtigsten ist ihm, seine eigene Handschrift weiterzuentwickeln: „Alte Eichenbalken mit modernem Edelstahl zu kombinieren.“
Skulpturen und Objekte aus Edelstahl
Im Jahr 2004 meldete der Methleraner Designer Christian Chytralla sein Gewerbe „steelvoll“ an. Dort plant und fertigt der gelernte Metallbildner Edelstahlobjekte in Verbindung mit unterschiedlichen Materialien wie Holz, Glas oder Beton.
Wirtschaftsmagazin
Metallbildner zieht's in die Heimat
steelvoll in den Technologiepark
Weil der Technologiepark Kamen logistisch gut angebunden ist, aber auch weil der gebürtige Methleraner sich in Kamen zu Hause fühlt, baut Christian Chytralla seine neue Werkstatt in der Konrad-Zuse-Straße 2. Baubeginn war im November, und in etwa einem Jahr soll der Umzug stattfinden. Der Neubau bietet erweiterte Produktionsmöglichkeiten und einen großzügigen Ausstellungsraum.
„Ich habe immer eine enge Verbindung zum Ruhrgebiet mit seiner Zechengeschichte und Stahlindustrie gehabt. So ist Stahl auch mein Metier geworden. Das spiegelt auch die Architektur des Neubaus wider“, erklärt der Künstler. Angefangen hatte der Metallbildner (HWK Dortmund) mit kleineren Objekten. Durch Kunsthandwerkermärkte und zahlreiche eigene Ausstellungen – in der Region, aber auch in Bayern – stiegen Bekanntheit und Nachfrage. Heute erstreckt sich die Produktpalette von kleinen Accessoires wie Brillen und Schmuck bis hin zu großen Arbeiten wie Leuchten, Möbeln für Haus und Hof und kunstvollen Stahlplastiken.
»Beständigkeit und Zuverlässigkeit sind mir sehr wichtig. Meine Kunden vertrauen darauf, ein perfekt auf sie zugeschnittenes Objekt zu bekommen.«
Bauträger und Architekten, Geschäftsleute und private Auftraggeber lassen sich Einzelstücke nach Maß und persönlichem Geschmack anfertigen. Empfehlungsmarketing spielt bei steelvoll eine große Rolle. Wer die Einstellung des Inhabers kennt, wundert sich nicht: „Beständigkeit und Zuverlässigkeit sind mir sehr wichtig. Meine Kunden vertrauen darauf, ein perfekt auf sie zugeschnittenes Objekt zu bekommen. Mein eigener Anspruch an Design und Qualität ist sehr hoch und ich lege großen Wert auf meine eigene Handschrift.“
Kontakt
Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen
Rufen Sie an, schreiben Sie eine E-Mail oder kommen Sie in der Werkstatt in Kamen vorbei – ich freue mich auf Ihre Anfrage.
Werkstatt & Ausstellung
Konrad-Zuse-Straße 2
59174 Kamen
Öffnungszeiten
Nach telefonischer Absprache